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- Smartphones kombinieren GPS, WLAN und Mobilfunknetze, um eine hochpräzise Geolokalisierung zu ermöglichen.
- Tools wie Google Maps oder Google Find My Device ermöglichen das Teilen und Orten von Geräten mit gegenseitigem Einverständnis.
- Das französische Recht verlangt die Zustimmung, um eine Person zu orten; im familiären Rahmen sollte dies pädagogisch begleitet werden.
- Das erste gesicherte Smartphone von NEOW lässt sich mit der Kindersicherung Family Link verbinden, um schrittweise Selbstständigkeit und digitales Wohlbefinden zu fördern.
Die Geolokalisierung per Telefon ist heute in den meisten Smartphones integriert. Sie ermöglicht Orientierung, das Teilen des Standorts, das Wiederfinden eines verlorenen Geräts oder auch die Beruhigung von Angehörigen.
Einige Lösungen basieren auf einfachen nativen Einstellungen, andere nutzen eine Geolokalisierungs-App oder eine spezialisierte mobile Anwendung. Aber wie funktioniert die Ortung eines Telefons eigentlich? Welche Tools gibt es? Und was sagt das Gesetz in Frankreich dazu?
Wie kann man mit einem Telefon herausfinden, wo sich eine Person befindet?
Um herauszufinden, wo sich eine Person mit ihrem Telefon befindet, werden mehrere Technologien gleichzeitig eingesetzt. Smartphones kombinieren verschiedene Ortungsmethoden, um eine möglichst präzise Position zu erhalten.
GPS (Global Positioning System)
GPS ist die präziseste Methode. Es funktioniert mithilfe von Satelliten, die Signale an das Telefon senden. Durch die Auswertung dieser Daten berechnet das Gerät seine Position.
Genauigkeit: etwa 5 bis 10 Meter im Freien.
Einschränkung: in Innenräumen weniger leistungsfähig.
Diese Technologie wird auch in einigen GPS-Trackern und in speziellen Geräten wie einer Smartwatch verwendet.
Das standardmäßige GPS-System bietet in offenem Gelände eine Genauigkeit von etwa 5 bis 10 Metern. Gebäude, Tunnel oder dichte Wälder können diese Genauigkeit jedoch beeinträchtigen, sodass zusätzliche Netzwerke unterstützend benötigt werden.
WLAN
Auch ohne aktiviertes GPS kann ein Telefon über nahegelegene WLAN-Netzwerke geortet werden.
Genauigkeit: gut in Städten und in Innenräumen.
Einschränkung: hängt von der Dichte der verfügbaren Netzwerke ab.
Triangulation über Antennen und Mobilfunknetze
Ein Telefon kann außerdem über die Funkmasten des Mobilfunknetzes geortet werden.
Genauigkeit: unterschiedlich, manchmal mehrere Dutzend oder Hunderte Meter.
Vorteil: funktioniert auch ohne aktiviertes GPS.
Diese Methode wird ebenfalls von einigen autonomen GPS-Trackern genutzt.
Bluetooth
Bluetooth ermöglicht eine Ortung auf kurze Distanz, insbesondere über vernetzte Objekte oder GPS-Tracker für den Nahbereich.
Genauigkeit: sehr gut auf kurze Entfernung.
Einschränkung: nur in einem begrenzten Umkreis nützlich.
In der Praxis kombiniert die Geolokalisierung per Telefon GPS, WLAN und Mobilfunknetze, um die Zuverlässigkeit der angezeigten Position zu verbessern.
| Technologie | Durchschnittliche Genauigkeit | Wichtigste Stärken und Grenzen |
|---|---|---|
| GPS | 5 bis 10 Meter | Hervorragend im Freien, aber das Signal wird in Gebäuden oft blockiert. |
| WLAN-Netzwerke | 10 bis 30 Meter | Sehr effektiv in städtischen Gebieten und Innenräumen, hängt aber von den nahegelegenen Routern ab. |
| Mobilfunk-Triangulation | 50 bis über 500 Meter | Flächendeckende Reichweite im ganzen Land, auch ohne Datenverbindung, aber geringe Genauigkeit. |
| Bluetooth | Weniger als 10 Meter | Ideal für unmittelbare Nähe (verlorene Gegenstände), aber sehr geringe Reichweite. |
Tools und Dienste zur Geolokalisierung
Viele Anwendungen nutzen die Geolokalisierung des Telefons, um praktische Dienste anzubieten.
Zu den beliebtesten gehören:
- Google Maps (Navigation und Standortfreigabe)
- WhatsApp (temporäre Freigabe)
- Google Find My Device
- Die Apple-App Wo ist?
- SmartThings Find (Samsung)
- Lösungen wie Find My Kids
- Verschiedene spezialisierte Ortungs-Apps
Diese Dienste funktionieren als Tracking-App, wenn die Standortfreigabe vom Nutzer aktiviert wurde.
Einige Familien nutzen auch eine Kindersicherungs-App mit integrierter Echtzeit-Ortung. Diese Art von Tool verbindet häufig Geolokalisierung und App-Verwaltung, um die Telefonnutzung zu begleiten.
Wie kann man ein Handy mit einem anderen Handy orten?
Es ist möglich, ein Handy mit einem anderen Handy zu orten, sofern die betreffende Person zugestimmt hat.
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
- Echtzeit-Standortfreigabe
In Google Maps oder WhatsApp kann ein Nutzer seinen Standort für einen bestimmten Zeitraum teilen. - In die Systeme integrierte Dienste
Auf Android ermöglicht Google Find My Device, ein mit dem Google-Konto verbundenes Gerät wiederzufinden.
Auf dem iPhone erlaubt die App Wo ist?, den Standort eines Geräts oder einer autorisierten Person abzurufen. - Spezialisierte Anwendungen
Einige Plattformen wie Find My Kids funktionieren als Kindersicherungs-App und kombinieren Ortung mit Sicherheitseinstellungen.
In allen Fällen muss das Gerät eingeschaltet, mit dem Internet verbunden und die Ortungsfunktion aktiviert sein.
Wie kann man das Smartphone seines Teenagers mit NEOW Kids orten?
Im familiären Rahmen kann Geolokalisierung die Selbstständigkeit eines Teenagers begleiten, insbesondere auf dem Schulweg.
Die Modelle des ersten gesicherten Smartphones, die von NEOW Kids angeboten werden, sind mit einer Kindersicherungs-App wie Google Family Link kompatibel. Eltern können den Standort des Telefons über ihre eigene Benutzeroberfläche in aller Ruhe einsehen.
Diese Kindersicherungs-App ermöglicht außerdem:
- die Begrenzung der Bildschirmzeit,
- die Verwaltung installierter Apps,
- die Bestätigung von Downloads aus dem gesicherten Store,
- und die Standortverfolgung.
Im Gegensatz zu einfachen GPS-Trackern bleibt das Smartphone ein vollständiges Werkzeug, das in einem kontrollierten digitalen Rahmen eingerichtet ist.
Für bestimmte Nutzungen kann auch eine Smartwatch für Teenager mit integriertem GPS die Ausstattung ergänzen.
Das Ziel ist nicht permanente Überwachung, sondern eine schrittweise Selbstständigkeit, die anpassbare Kindersicherung, Pädagogik und Vertrauen miteinander verbindet.
Google Family Link : Dienst zur Einrichtung einer anpassbaren Kindersicherung auf Android-Geräten mit Bildschirmzeitverwaltung, App-Kontrolle und sicherer Standortfreigabe.
Gesicherter Store : Umgebung zum Herunterladen von Apps (wie der NEOW Store), die ungeeignete Inhalte filtert, um einen kontrollierten digitalen Rahmen zu gewährleisten.
Google Find My Device : Native Android-Funktion, mit der ein verlorenes Gerät geklingelt, gesperrt oder auf einer Karte geortet werden kann.
Rechtliche Aspekte, Datenschutz und Vorsichtsmaßnahmen
Die Geolokalisierung per Telefon betrifft sensible personenbezogene Daten.
Erforderliche Zustimmung
In Frankreich kann die Geolokalisierung einer Person ohne deren Zustimmung einen Eingriff in die Privatsphäre darstellen. Die Nutzung einer Kindersicherungs-App muss daher verhältnismäßig sein und dem Teenager erklärt werden, um sein digitales Wohlbefinden zu respektieren.
Risiken für die Privatsphäre
Die Geolokalisierung birgt mehrere Risiken:
- übermäßige Datenerfassung,
- Kontohacking,
- Standortfälschung,
- Abhängigkeit von Überwachungstools.
Eine seriöse Kindersicherungs-App sollte verstärkte Sicherheitseinstellungen enthalten, um eine sichere Umgebung zu gewährleisten.
Rechtmäßigkeit der Geolokalisierung ohne Zustimmung
Artikel 226-15 des französischen Strafgesetzbuchs regelt insbesondere Eingriffe in die Privatsphäre im Zusammenhang mit Kommunikation. Einen Erwachsenen ohne dessen Einwilligung zu orten, kann strafrechtliche Folgen haben.
Auch GPS-Tracker, die ohne Zustimmung installiert werden, können als illegal angesehen werden.
Die Geolokalisierung per Telefon ist daher ein leistungsstarkes Instrument, sei es in Form einer einfachen Ortungs-App, einer Kindersicherungs-App oder von Geräten wie GPS-Trackern.
Wird sie transparent und ausgewogen eingesetzt, fördert sie elterliche Gelassenheit, ohne in die Privatsphäre einzugreifen.
HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Quellen und Referenzen
- CNIL – Die Geolokalisierung von Smartphones und der Schutz der Privatsphäre.
- ARCEP – Berichte über die Qualität mobiler Dienste und die technische Funktionsweise der Mobilfunk-Triangulation in Frankreich.

